Ende August waren im Kanton 1242 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 24 mehr als im Juli. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 1,1 Prozent. Hinzu kamen 938 nichtarbeitslose Stellensuchende, beispielsweise Personen in Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen oder mit einem Zwischenverdienst. Insgesamt waren damit 2180 Stellensuchende registriert, 42 mehr als im Vormonat.

Dass die Arbeitslosigkeit im Kanton derzeit vergleichsweise tief ist, hat gemäss dem Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit sowohl wirtschaftliche als auch saisonale Gründe. Insbesondere die gute Beschäftigungslage im Tourismus und im Baugewerbe führt dazu, dass Graubünden seit Jahren im Juli und August die tiefsten Arbeitslosenzahlen verzeichnet.

Von den 1242 Arbeitslosen waren 534 Frauen und 708 Männer. Am meisten Arbeitslose wurden im Gastgewerbe mit 203 Personen gezählt. Es folgen der Detailhandel mit 116, das Gesundheits- und Sozialwesen mit 115 sowie das Baugewerbe mit 96 Personen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg gegenüber Juli leicht von 93 auf 97.

Im schweizweiten Vergleich bleibt die Bündner Arbeitslosenquote tief. Gesamtschweizerisch waren Ende August 141‘544 Personen arbeitslos gemeldet, die Quote betrug 3,0 Prozent. Auch bei der Kurzarbeit gab es kaum Veränderungen. Ende August verfügten drei Bündner Betriebe über eine laufende Bewilligung für Kurzarbeitsentschädigung. Maximal 63 Arbeitnehmende könnten davon betroffen sein. Wie viele Personen tatsächlich Kurzarbeit leisten, lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. 

Medienmitteilung: Kiga