Das Publikum durfte ein abwechslungsreiches A-cappella-Gesangsprogramm unter dem Motto «fluors» – Blumen – geniessen. Geleitet von der jungen Musikerin Miriam Brang präsentierte die Vokalformation Lieder in verschiedenen Sprachen und Stilen aus verschiedenen Jahrhunderten, von «Mia flur» von Emil Töndury (1880–1957) über «Die Liebe ist ein Rosenstrauch» von Josef G. Rheinberger (1839–1901) bis «Flora gave me fairest flowers» von John Wilbye (1574–1638). Rosen, Veilchen, Tulpen – der rote Faden ist in vielen Liedern die Blume als Symbol der Liebe. Die Lieder erzählen von der vergangenen Liebe, von der hoffnungsvollen Liebe oder der ewigen Liebe. Vier-, fünf- und sogar sechsstimmig liessen die Sängerinnen und Sänger die Liebe im alten Gemäuer der Kirche San Peder mit ihren Stimmen erblühen, ungeachtet der bereits frischen Herbsttemperaturen.
Ergänzt wurde der musikalische Blumenstrauss in Sent vom Trio da strichadras mit Miriam Brang (Violine), Claudia Nold (Violine) und Rose Kovacs (Cello). Die Zuhörerinnen und Zuhörer genossen ein Konzert in einzigartiger Kulisse inklusive den ersten Sonnenstrahlen des Tages, Sonntagszopf und Kaffee. (fh)
Text und Fotos: Fadrina Hofmann
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