Die Promulins AG zieht gemäss einer Medienmitteilung für das Geschäftsjahr 2025 eine insgesamt positive Bilanz. Das Alterszentrum Promulins in Samedan hat sich nach der Inbetriebnahme des Neubaus im Sommer 2024 im Betriebsalltag gut eingespielt. Kleinere Mängel seien rasch behoben worden.
Im Fokus stand im vergangenen Jahr insbesondere die Zukunft des Altbaus. Dieser soll zu einem gemischt genutzten Gebäude mit Personalzimmern, Alterswohnungen und Büroräumen umgebaut werden. Für die ab 2027 verfügbaren Flächen laufen bereits Vorbereitungen für die Vermietung.
Eine Herausforderung ergab sich bei der Finanzierung: Nach der Abstimmung zur Zukunft des Spitals Oberengadin im Mai 2025 zogen sich Banken aus der Kreditvergabe zurück. In Absprache mit den beteiligten Gemeinden setzt die Promulins AG nun auf eine Finanzierung aus eigenen Mitteln. Fachstellen beurteilen dieses Vorgehen als tragbar, heisst es in der Mitteilung. Die Bauarbeiten am Altbau verlaufen planmässig, die Fertigstellung ist bis Ende 2026 vorgesehen.
Weiterhin verzögert sich die Umsetzung des geplanten Wärmeverbunds. Bis zu dessen Realisierung wird das Alterszentrum übergangsweise mit Öl beheizt. «Das entspricht nicht unserem Anspruch und auch nicht den Auflagen – die Umsetzung setzt jedoch die Mitwirkung verschiedener Partner voraus», wird Verwaltungsratspräsidentin Alice Bisaz in der Mitteilung zitiert.
Finanziell präsentiert sich das Unternehmen stabil. Die Investitionen bewegen sich im Rahmen der Planung. Die Promulins AG betont die enge Zusammenarbeit mit Gemeinden, Partnern und beteiligten Unternehmen als zentralen Erfolgsfaktor.
Aktionäre der Promulins AG sind die Gemeinden Bever, Celerina, La Punt, Pontresina, Samedan, S-chanf und Zuoz. Der Verwaltungsrat setzt sich aus Alice Bisaz-Friedrich (Präsidentin), Andrea Fanconi (Vizepräsident), Nora Saratz Cazin, Romeo Cusini und Peter Tomaschett zusammen.
Medienmitteilung Promulins AG/ep
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