«Nur mit einem Ja verhindern wir die Schliessung»
SGO-Präsidentin Selina Nicolay ist überzeugt, dass die Lösung, die jetzt auf dem Tisch liegt, eine sehr gute ist. Auch wenn es zu einem Abbau bei den Leistungen und beim Personal kommt. Eine Ablehnung der Vorlagen wäre für sie der Super-GAU.
Engadiner Post: Sie sind seit letztem September Stiftungsratspräsidentin der SGO. Zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten geht es um das Sein oder Nichtsein der Gesundheitsversorgung im Oberengadin. Wie belastend ist das für Sie ...
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Ich hätte gerne gewusst, worin der Leistungsabbau gegenüber dem Projekt Albula bzw. gegenüber dem heutigen Angebot besteht.
Danke für die Frage. Nach dem, was heute bekannt ist, sind es vor allem komplexere Eingriffe, die heute noch in Samedan gemacht werden, die künftig ins Zentrumsspital verlagert werden. Ebenfalls ist geplant, die Intensivpflegestation zu schliessen und durch eine Intermediate Care zu ersetzen. Redaktion EP/PL
Der einschneidende Leistungsabbau betrifft den Abbau der Betten um knapp die Hälfte. Das bedeutet, dass man auch für unkomplizierte Behandlungen in ein Spital ausserhalb des Engadins verlegt wird.